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Neue Gasheizung: Was sie 2026 kostet und was im Betrieb dazukommt

Eine neue Gasheizung kostet im Einfamilienhaus meist 6.000 bis 18.000 €, eine Förderung gibt es nicht. Was Einbau und Betrieb 2026 kosten und was ab 2029 mit der Bio-Treppe dazukommt.

Bernd Lücke

12. Oktober 2026

Symbolbild: Eine wandhängende Gas-Brennwerttherme ist die günstigste Form der neuen Gasheizung.

Eine neue Gasheizung kostet im Einfamilienhaus mit Einbau meist zwischen 6.000 und 18.000 €. Am unteren Ende liegt der einfache Tausch einer Gastherme, am oberen der Kesseltausch mit neuem Speicher und angepasstem Abgasweg. Die Verbraucherzentrale ermittelte 2026 für einen Gas-Brennwertkessel im Schnitt 16.000 €. Dazu kommen im Beispielhaus rund 2.200 € Betriebskosten im Jahr. Eine staatliche Förderung gibt es für die Gasheizung nicht, und ab 2029 wird ein Teil des Gases teurer, weil die neue Bio-Treppe greift.

Das Wichtigste in Kürze

  • Gastherme 1:1 tauschen: etwa 6.000 bis 9.000 €. Kesseltausch mit Speicher und Abgasanpassung: etwa 10.000 bis 18.000 €.
  • Wer von Öl auf Gas umsteigt, zahlt zusätzlich den Gas-Hausanschluss und den Rückbau des Öltanks.
  • Gas kostet für Neukunden derzeit 13,8 ct/kWh (BDEW, Oktober 2026). Im Beispielhaus mit 140 m² sind das rund 1.930 € im Jahr nur für den Brennstoff.
  • Wer eine Gasheizung in ein bestehendes Haus einbaut, muss ab 2029 mindestens 10 % Biogas oder Wasserstoff nutzen, bis 2040 steigt der Anteil auf 60 %. Solarthermie oder eine Hybridheizung können die Pflicht ebenfalls erfüllen.
  • Keine KfW-Förderung, kein Steuerbonus nach § 35c. Absetzbar sind nur 20 % der Arbeitskosten als Handwerkerleistung.

Gasheizung: Kosten für Anschaffung und Einbau

Was eine neue Gasheizung kostet, hängt vor allem davon ab, wie viel außer dem Gerät erneuert werden muss. Ein einfacher Thermentausch an derselben Stelle ist etwas völlig anderes als der Umstieg von Öl auf Gas. Die folgenden Spannen gelten für ein Einfamilienhaus, inklusive Einbau:

Szenario

Typische Kosten

Was dazugehört

Gastherme 1:1 tauschen

6.000 – 9.000 €

Neue wandhängende Brennwerttherme an alter Stelle, Abgasweg und Anschlüsse passen weitgehend

Gaskessel mit Speicher erneuern

10.000 – 18.000 €

Kessel oder Therme, Warmwasserspeicher, Anpassung der Abgasleitung, hydraulischer Abgleich, Entsorgung der Altanlage

Umstieg von Öl auf Gas

ab etwa 15.000 €

Wie oben, dazu Gas-Hausanschluss, Rückbau und Entsorgung des Öltanks, oft neuer Abgasweg

Gasetagenheizung tauschen

Gerät 3.500 – 5.000 € zzgl. Einbau

Neue Etagentherme in der Wohnung, Anpassung von Abgas und Anschlüssen

Abgeleitet aus den Einzelposten von co2online (Stand Mai 2026) und heizung.de (Stand September 2026) sowie der Preiserhebung der Verbraucherzentrale (Stand Juni 2026, Durchschnitt 16.000 € für einen Gas-Brennwertkessel inklusive Entsorgung und betriebsfertigem Anschluss).

Die Einzelposten im Überblick

Posten

Übliche Spanne

Gas-Brennwerttherme, wandhängend (Gerät)

2.000 – 4.000 €

Gas-Brennwertkessel, bodenstehend (Gerät)

3.000 – 6.000 €

Warmwasserspeicher

500 – 1.500 €

Abgasleitung erneuern oder in den Schornstein einziehen

600 – 2.500 €

Montage, Demontage und Inbetriebnahme

1.500 – 3.000 €

Hydraulischer Abgleich

500 – 1.200 €

Gas-Hausanschluss (nur bei Neuanschluss)

1.500 – 3.100 €

Quellen: co2online (Mai 2026), heizung.de (September 2026), oekoloco, Verbraucherzentrale (hydraulischer Abgleich, November 2025). Der obere Wert beim Hausanschluss entspricht dem Preisblatt von Avacon Netz, dem Gasnetzbetreiber in Salzgitter (Stand Juli 2024, Ein- und Zweifamilienhaus, zuzüglich Baukostenzuschuss).

Der hydraulische Abgleich wird beim Heizungstausch oft vergessen, obwohl er die neue Heizung erst richtig arbeiten lässt. Was er bringt und was er kostet, steht im Ratgeber Hydraulischer Abgleich.

Warum die Preisangaben so weit auseinandergehen

Viele Ratgeber nennen 6.000 bis 15.500 € für eine neue Gasheizung, die Verbraucherzentrale kommt im Schnitt auf 16.000 €. Beides kann stimmen, weil unterschiedliche Dinge gemeint sind. Niedrige Werte beschreiben oft nur Gerät und Montage. Die Erhebung der Verbraucherzentrale enthält dagegen die Entsorgung der alten Anlage und alles, was für den Betrieb nötig ist. Gerätepreise aus dem Onlineshop sagen über die Gesamtkosten wenig aus: Den größten Unterschied machen Abgasweg, Speicher und der Zustand der vorhandenen Installation.

Nicht enthalten sind in all diesen Zahlen neue Heizkörper oder Rohrleitungen. Ob sich der Tausch alter Heizkörper lohnt, behandelt der Ratgeber Heizung erneuern: Kosten und Förderung.

Laufende Kosten: Was die Gasheizung im Jahr kostet

Im Betrieb kostet eine Gasheizung im Einfamilienhaus mit 140 m² derzeit rund 2.200 € im Jahr, also gut 180 € im Monat. Gerechnet ist mit dem Beispielhaus aus unseren anderen Heizungsratgebern: 14.000 kWh Gasverbrauch im Jahr und ein Kessel, der 90 % davon in Wärme umsetzt.

Kostenpunkt

Pro Jahr

Annahme

Gas für Heizung und Warmwasser

ca. 1.930 €

14.000 kWh × 13,8 ct (Neukundenpreis Oktober 2026)

Wartung, Schornsteinfeger, Messung

ca. 175 €

Durchschnitt Einfamilienhaus laut Heizspiegel

Strom für Pumpe und Regelung

ca. 105 €

Durchschnitt laut Heizspiegel, mit moderner Pumpe weniger

Summe

ca. 2.210 €

entspricht rund 184 € im Monat

Gaspreis: BDEW Quick-Check vom 7. Oktober 2026, Neuabschluss im Einfamilienhaus. Nebenkosten: Heizspiegel 2025 über co2online.

Wer einen älteren Vertrag hat, zahlt oft weniger: Über alle Tarife lag der Gaspreis 2026 bisher im Schnitt bei 11,93 ct/kWh. Mit diesem Wert kostet der Brennstoff im Beispielhaus rund 1.670 €. Wie die gleiche Rechnung für eine Wärmepumpe ausfällt, zeigt der Ratgeber Wann lohnt sich eine Wärmepumpe?

Und der Stromverbrauch der Gastherme? Er ist klein. Pumpe und Regelung kosten im Schnitt rund 105 € im Jahr, eine moderne Hocheffizienzpumpe allein nur 20 bis 40 €.

Der CO₂-Preis steckt schon im Gaspreis

Ein Teil des Gaspreises ist die CO₂-Abgabe. 2026 gilt ein Preiskorridor von 55 bis 65 € je Tonne CO₂. Laut BDEW macht das 1,14 ct pro kWh aus, mit Mehrwertsteuer rund 1,36 ct. Im Beispielhaus sind das etwa 190 € im Jahr.

Für 2027 soll der Korridor laut Gesetzentwurf gleich bleiben. Ab 2028 wird Erdgas in den europäischen Emissionshandel einbezogen, dann bildet sich der Preis am Markt. Wie hoch er dann liegt, weiß heute niemand. Zur Einordnung: Jede 10 € mehr pro Tonne verteuern Gas um rund 0,24 ct/kWh, im Beispielhaus um etwa 34 € im Jahr.

Bio-Treppe: Was ab 2029 dazukommt

Neue Gasheizungen sind seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz wieder ohne 65-Prozent-Regel erlaubt. Dafür gilt für jede Gas- oder Ölheizung, die nach dem 29. Juli 2026 in ein bestehendes Haus eingebaut wird, die sogenannte Bio-Treppe (§ 43 GModG). Ein wachsender Teil der Wärme muss dann aus Biomethan, Bioöl oder Wasserstoff stammen:

Ab

Mindestanteil Bio-Brennstoff oder Wasserstoff

1. Januar 2029

10 %

1. Januar 2030

15 %

1. Januar 2035

30 %

1. Januar 2040

60 %

Quelle: § 43 Gebäudemodernisierungsgesetz, in Kraft seit 29. Juli 2026.

Was das kostet, lässt sich heute nur an den aktuellen Tarifen ablesen. Gastarife mit 10 % Biomethan waren im August 2026 je nach Ort rund 1,1 bis 1,6 ct/kWh teurer als reines Erdgas. Im Beispielhaus wären das rund 160 bis 220 € im Jahr. Für die höheren Stufen ab 2035 gibt es keine seriöse Prognose, weil niemand weiß, wie viel Biomethan dann verfügbar ist.

Es gibt Wege, die Pflicht ohne teureren Gastarif zu erfüllen. Von 2029 bis Ende 2034 genügt eine Solarthermie-Anlage mit mindestens 0,04 m² wirksamer Kollektorfläche je m² Gebäudenutzfläche. Die Nutzfläche wird nach den Regeln des Gesetzes berechnet und ist meist größer als die Wohnfläche. Bei 150 m² Nutzfläche wären es etwa 6 m² Kollektor. Auch eine Hybridheizung erfüllt die Pflicht: Dabei arbeitet die Gasheizung mit einer Wärmepumpe zusammen, die mindestens 30 % der Leistung des Gaskessels bringt. Die Rechtslage im Detail erklärt der Ratgeber Heizungsgesetz 2026.

Nach dem Gesetz sollen Gasversorger ab 2045 nur noch klimaneutrale Brennstoffe liefern, diese Pflicht trifft dann die Lieferanten. Die Details dieser Grüngasquote soll ein eigenes Gesetz regeln, das die Bundesregierung bis Dezember 2026 vorlegen will.

Gibt es Förderung für eine neue Gasheizung?

Nein. Die KfW-Heizungsförderung zahlt nur für Heizungen mit erneuerbaren Energien, eine reine Gasheizung ist ausgeschlossen. Bei einer Kombination aus Gas und Solarthermie oder Wärmepumpe wird nur der erneuerbare Teil gefördert. Eine Ausnahme sind die Mehrkosten einer wasserstofffähigen Heizung, für die eigene technische Bedingungen gelten. Für Wohnhäuser in Salzgitter sieht der Wärmeplan allerdings keinen Wasserstoff vor.

Auch der Steuerbonus für energetische Sanierung (§ 35c EStG) gilt für Gasheizungen nicht mehr. Was bleibt, ist die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen nach § 35a EStG: 20 % der Arbeitskosten, höchstens 1.200 € im Jahr. Das Gerät selbst zählt nicht dazu. Sie brauchen eine Rechnung, und Sie müssen überweisen.

Für Besitzer alter Gasheizungen: Wohnen Sie selbst im Haus, ist Ihre Gasheizung mindestens 20 Jahre alt und noch funktionstüchtig, und steigen Sie auf Wärmepumpe oder Pelletheizung um, gibt es neben 30 % Grundförderung einen Klimageschwindigkeitsbonus von 16 %. Der Bonus sinkt ab dem 1. Februar 2027 alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte und entfällt für Anträge ab dem 1. August 2028 (KfW-Merkblatt 458, Stand September 2026). Wer ohnehin wechseln will, sollte das bei der Planung berücksichtigen.

Lohnt sich eine neue Gasheizung noch?

Das hängt davon ab, wie lange die Heizung laufen soll. Planer rechnen bei einem Gas-Brennwertkessel mit 18 bis 20 Jahren Nutzungsdauer. Eine Gasheizung, die Sie heute einbauen, ist also noch 2040 in Betrieb, wenn 60 % Bio-Anteil vorgeschrieben sind. Wie teuer das wird, ist offen. Eine neue Gasheizung ist deshalb keine falsche Wahl, aber eine mit Kostenrisiko.

Eine Gasheizung passt eher, wenn …

Eine Gasheizung passt eher nicht, wenn …

in einigen Jahren eine Kernsanierung oder ein Anschluss an ein Wärmenetz absehbar ist

Sie die nächsten 20 Jahre Ruhe haben wollen

die alte Heizung ausgefallen ist und kurzfristig Ersatz her muss

Ihr Haus ohne großen Umbau mit einer Wärmepumpe warm wird

Sie später eine Wärmepumpe dazunehmen wollen (Hybridheizung)

Ihre Gasheizung über 20 Jahre alt ist und Sie den Klimabonus für den Umstieg noch mitnehmen können

in einer Wohnung eine Gasetagenheizung ersetzt werden muss und andere Lösungen dort kaum umsetzbar sind

Sie die laufenden Kosten langfristig planbar halten wollen

Ob Ihr Haus für eine Wärmepumpe geeignet ist, auch mit normalen Heizkörpern, klärt der Ratgeber Wärmepumpe für den Altbau ohne Fußbodenheizung. Eine Alternative für Häuser mit hohem Wärmebedarf ist die Holzheizung, die Kosten stehen im Ratgeber Pelletheizung: Kosten.

Was der Wärmeplan für Salzgitter bedeutet

Der Rat der Stadt Salzgitter hat im Mai 2026 die kommunale Wärmeplanung beschlossen. Laut Abschlussbericht heizen rund 82 % der Gebäude in Salzgitter mit Erdgas. In Salzgitter-Bad liefert Erdgas rund 83 % der Heizenergie. Bis 2040 soll die Wärmeversorgung klimaneutral werden, ein großer Teil davon über Wärmenetze und Wärmepumpen. Der Bericht hält einen stufenweisen Rückbau des Gasnetzes für wahrscheinlicher, je weniger Gas gebraucht wird. Wasserstoff für das Heizen von Wohnhäusern sieht er nicht.

Der Wärmeplan verpflichtet Sie zu nichts. Er ist aber ein guter Anhaltspunkt, ob in Ihrer Straße in absehbarer Zeit ein Wärmenetz entstehen könnte. Die Karte der voraussichtlichen Versorgungsgebiete finden Sie auf der Seite der Stadt Salzgitter zur Wärmeplanung.

Ablauf: Wie lange dauert der Einbau einer Gasheizung?

Der eigentliche Tausch dauert meist ein bis zwei Arbeitstage. Davor und danach gehört einiges dazu:

  1. Vor-Ort-Termin: Der Fachbetrieb prüft Aufstellort, Abgasweg, Warmwasserbedarf und die vorhandene Installation.
  2. Angebot: Gerät, Speicher, Abgasanpassung, Abgleich und Entsorgung sollten einzeln aufgeführt sein. So lassen sich Angebote vergleichen.
  3. Demontage und Montage: Die alte Anlage wird entleert und ausgebaut, die neue montiert, angeschlossen und befüllt.
  4. Abnahme: Vor der Inbetriebnahme prüft der Bezirksschornsteinfeger die Abgasanlage.
  5. Einregulierung: Heizkurve, Warmwasser und hydraulischer Abgleich werden eingestellt, danach folgt die Einweisung.

Den Termin für den Tausch planen Sie am besten außerhalb der Heizperiode. Eine neue Heizung braucht danach die gleiche Pflege wie die alte, mehr dazu im Ratgeber Heizungswartung.

Neue Gasheizung oder Alternative? Lassen Sie sich beraten

Wir planen und installieren Gas-Brennwertheizungen, auf Wunsch kombiniert mit Solarthermie, und Flüssiggas-Lösungen für Häuser ohne Erdgasanschluss. Ihr Heizungsfachbetrieb aus Salzgitter-Bad für Salzgitter, Braunschweig und Umgebung.

📞 +49 5341 31 046  ·  ✉️ post@helmuthannig.de  ·  📅 Beratungstermin buchen

Mehr dazu: Heizen mit Gas  ·  Kontakt

Häufige Fragen

Im Einfamilienhaus meist 6.000 bis 18.000 €. Ein einfacher Thermentausch liegt bei etwa 6.000 bis 9.000 €, ein Kesseltausch mit Speicher und Abgasanpassung bei 10.000 bis 18.000 €. Die Verbraucherzentrale ermittelte 2026 im Schnitt 16.000 € für einen Gas-Brennwertkessel inklusive Entsorgung der Altanlage.

Wenn Abgasweg und Anschlüsse weiter genutzt werden können, reichen oft 6.000 bis 9.000 €. Muss der Abgasweg erneuert oder ein neuer Speicher eingebaut werden, steigen die Kosten auf 10.000 bis 18.000 €.

Nein. Die KfW fördert nur Heizungen mit erneuerbaren Energien, und auch der Steuerbonus nach § 35c EStG gilt für Gasheizungen nicht. Absetzbar sind 20 % der Arbeitskosten als Handwerkerleistung, höchstens 1.200 € im Jahr. Bei Gas mit Solarthermie wird nur die Solaranlage gefördert.

Erlaubt ist es. Eine neue Gasheizung im bestehenden Haus muss aber ab 2029 mindestens 10 % und ab 2040 mindestens 60 % Biogas oder Wasserstoff nutzen, alternativ helfen Solarthermie oder eine Hybridheizung. Der CO₂-Preis bildet sich ab 2028 am Markt. Sinnvoll ist sie vor allem als Übergang, etwa wenn ein Wärmenetz oder eine Sanierung absehbar ist.

Im Einfamilienhaus mit 140 m² und 14.000 kWh Verbrauch rund 184 € im Monat bei einem Neukundenpreis von 13,8 ct/kWh (Oktober 2026). Darin enthalten sind Gas, Wartung, Schornsteinfeger und Strom für Pumpe und Regelung.

Eine Pflicht gibt es nicht, die frühere 30-Jahre-Regel ist mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz entfallen. Wer im eigenen Haus wohnt und eine funktionstüchtige, mindestens 20 Jahre alte Gasheizung durch eine Wärmepumpe oder Pelletheizung ersetzt, erhält derzeit 16 % Klimageschwindigkeitsbonus. Der Bonus sinkt ab Februar 2027 schrittweise.

Planer rechnen bei Gas-Brennwertgeräten mit 18 bis 20 Jahren. Mit regelmäßiger Wartung laufen viele Geräte auch länger, Ersatzteile werden dann aber oft knapper.

Der Tausch selbst dauert meist ein bis zwei Arbeitstage. Dazu kommen der Vor-Ort-Termin vorab und die Abnahme der Abgasanlage durch den Bezirksschornsteinfeger.